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Eine Übersicht aktueller CME-Fragebögen samt der zur Beantwortung nötigen Artikel finden Sie hier »

Historische und gegenwärtige pathophysiologische Konzepte der Tako-Tsubo-Kardiomyopathie

Es muss davon ausgegangen werden, dass die TTC durch hohe lokale toxische Katecholaminkonzentrationen verursacht wird. Das typische Kontraktionsmuster des linken Ventrikels kann durch eine erhöhte Konzentration von Adrenozeptoren im Apex erklärt werden, woraus eine lokal erhöhte Sensitivität gegenüber erhöhten Katecholaminspiegeln resultiert. Individuelle anatomische Unterschiede in der sympathischen Innervation oder der Verteilung von beta-Adrenozeptoren sind vermutlich für die interindividuelle Ausprägung der Wandbewegungsstörungen bei der TTC verantwortlich.

Bypasschirurgie versus perkutane koronare Intervention bei Patienten mit Diabetes mellitus

Generell kann man heute bei Diabetikern mit einer koronaren Mehrgefäßerkrankung keine starre Therapieempfehlung für oder gegen eine chirurgische Revaskularisation bzw. für oder gegen eine perkutane koronare Intervention geben. Besteht aufgrund von klinischer Symptomatik und/oder bei eindeutigem Ischämienachweis eine evidenzbasierte Indikation für eine koronare Revaskularisation, ergeben sich die beiden Therapiealternativen einer Bypassoperation oder einer PCI.

Die Bedeutung von AGEs und ROS bei Atherosklerose

Advanced glycation end products zählen zu den Newcomern der metabolischen Forschung der letzten 2–3 Jahrzehnte. Auch als Maillard-Produkte bekannt, gehören sie seit längerem zum Alltag der Lebensmittelforschung, allerdings wurde ihre Rolle in der Entstehung von Diabetes- und kardiovaskulären Komplikationen erst unlängst vermutet.

Diabetes und Herzinsuffizienz

Die Herzinsuffizienz ist eine häufige Komplikation des Typ-2-Diabetes und mit einer schlechten Prognose vergesellschaftet. Wie für herzinsuffiziente Patienten ohne Diabetes mellitus gelten alle diagnostischen und therapeutischen Prinzipien in gleicher Weise; diabetesspezifische prospektive Studien fehlen bislang allerdings. Der optimale HbA1c-Zielwert für diese Patientengruppe ist genauso unbekannt wie die optimale blutzuckersenkende Therapie. In Ermangelung prospektiv-randomisierter Studien muss sich die Behandlung deshalb an allgemeinen Therapieprinzipien orientieren.

Pericarditis constrictiva: Ätiologie, Diagnostik und Therapie

Die Pericarditis constrictiva ist durch eine Verdickung des Perikards gekennzeichnet, die das Herz in der Füllung behindert. Sie tritt heute insbesondere nach Herzoperationen oder nach mediastinalen Bestrahlungen auf, während die Tuberkulose als Ursache in den Hintergrund getreten ist.

Stellenwert der koronaren Bypassoperation in der Therapie der akuten Koronarsyndrome

Die Koronarrevaskularisation des akuten Koronarsyndroms basiert aufgrund ihrer unmittelbaren Verfügbarkeit primär auf katheterinterventionellen Verfahren (PCI).

Kathetergestützte Aortenklappenimplantation

Bedingt durch den demographischen Wandel und die fortschreitende Alterung der Bevölkerung kommt es zu einer kontinuierlichen Zunahme von Patienten mit hämodynamisch signifikanten Aortenklappenstenosen.

Differenzierung von malignen und nichtmalignen, inflammatorischen Perikardergüssen mit Biomarkern

Biomarker haben einen bedeutenden Stellenwert in der Diagnostik und Risikostratifizierung der kardiovaskulären Erkrankungen erlangt. Ihr integrierter Einsatz dürfte auch zu einem wichtigen Bestandteil in der Diagnostik und Differentialdiagnostik von Perikardergüssen werden. Während die Troponine, die natriuretischen Peptide und das hochsensitive C-reaktive Protein in der klinischen Routine als etablierte Biomarker der Diagnostik, Differentialdiagnostik und Prognoseabschätzung des Myokardinfarkts und der Herzinsuffizienz gelten, ist die klinische Etablierung von Biomarkern, die eine Differenzierung zwischen malignem und nichtmalignem Perikarderguss ermöglichen, von hohem Interesse, stellt aber zugleich eine z.T. noch ungelöste Herausforderung dar.

CRP bei kardiovaskulären Erkrankungen

Entzündliche Prozesse spielen eine wichtige Rolle während der gesamten Atherogenese. Dies führte zu der Hypothese, dass die Bestimmung inflammatorischer Biomarker ergänzend zu den traditionellen Risikofaktoren die Identifikation von Individuen mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko verbessern könnte. Zahlreiche prospektive Studien haben gezeigt, dass das Akute-Phase-Protein CRP das Risiko für einen zukünftigen Myokardinfarkt und Schlaganfall vorhersagen kann, allerdings wird über die Stärke des Zusammenhangs und seinen unabhängigen, zusätzlichen Beitrag zur Risikoprädiktion immer noch kontrovers diskutiert. Die Leitlinien der ESC und der AHA schlagen vor, CRP zusätzlich zu den üblichen Risikofaktoren bei denjenigen Personen zu bestimmen, die ein intermediäres Risiko besitzen, um sie entweder der Niedrigrisikogruppe oder der Hochrisikogruppe zuzuordnen.

Troponine und hochsensitive Troponine als Nekrosemarker bei KHK und Herzinsuffizienz

Die Auswirkungen der Verwendung niedrigerer Troponinkonzentrationen bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom für die Diagnose, Risikostratifizierung und Therapiesteuerung sowie die Bedeutung erhöhter Troponinwerte bei Patienten ohne akutes Koronarsyndrom, insbesondere bei Vorliegen einer Herzinsuffizienz, sind Gegenstand der vorliegenden Übersicht.

Grenzen und Möglichkeiten der nichtinvasiven Risikostratifikation für den plötzlichen Herztod

Die Therapie des plötzlichen Herztodes ist geprägt durch den implantierbaren Kardioverter-Defibrillator ICD). Dieser hat eine hohe Effektivität, aber auch unerwünschte Wirkungen. Entscheidend ist daher die adäquate Selektion der Patienten, die von dieser Therapie profitieren können. Für die Risikostratifikation steht im Wesentlichen die linksventrikuläre Funktion zur Verfügung. Diese hat weder eine hohe Sensitivität noch eine hohe Spezifität. Dennoch wurde ihr Nutzen in großen randomisierten Studien belegt. Zahlreiche weitere nichtinvasive Parameter sind Gegenstand der Forschung mit dem Ziel, eine bessere Prädiktion des plötzlichen Herztodes zu erreichen. Dieser Artikel bietet eine Übersicht über die Möglichkeiten der nichtinvasiven Risikostratifikation und versucht, die Funktion sowie den potentiellen Nutzen aufzuzeigen.

Risikostratifizierung bei elektrischen Kardiomyopathien

Elektrische Kardiomyopathien umfassen das Long-QTSyndrom (LQTS), das Short-QT-Syndrom (SQTS), das Brugada-Syndrom und die katecholaminerge polymorphe ventrikuläre Tachykardie (CPVT). Patienten mit diesen Krankheitsbildern haben ein erhöhtes Risiko für Synkopen und den plötzlichen Herztod (SCD). Nach der Diagnose stellt die Risikostratifizierung bei den zumeist sehr jungen Patienten eine besondere Herausforderung dar. Aufgrund der Seltenheit der Erkrankungen und der zumeist nur relativ kurzen Nachbeobachtungszeiten stützt sich die Risikostratifizierung nicht auf große randomisierte Studien, sondern auf retrospektive Registerdaten.

Grenzen und Möglichkeiten der invasiven Risikostratifikation: Brauchen wir die programmierte Elektrostimulation noch?

Patienten mit koronarer Herzerkrankung (KHK) und eingeschränkter linksventrikulärer Funktion (ischämische Kardiomyopathie sowie Patienten mit dilatativer, hypertropher oder arrhythmogener rechtsventrikulärer Kardiomyopathie weisen ein erhöhtes Risiko für den plötzlichen Herztod auf.

Die perkutane Mitralklappenintervention bei Mitralklappeninsuffizienz

Eine Alternative zur konventionellen Herzchirurgie?

Minimalinvasive Herz- und Mitralklappenchirurgie

Minimalinvasive Methoden haben sich in der letzten Dekade in den verschiedenen Subspezialitäten der Herzchirurgie etabliert und bieten nun eine sichere und effiziente Behandlungsoption für die meisten Patienten. Die Hauptziele der minimalinvasiven Herzchirurgie sind dabei eine Reduktion des chirurgischen Traumas und der Morbidität sowie die Erhöhung der Patientenzufriedenheit und der Patientensicherheit.

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