Freie Beiträge
Lieber HERZ-Leser,
auf www.herz-cardiovascular-diseases.de sind ab jetzt die meisten Artikel erst nach einem Login frei lesbar. Nehmen Sie sich die Zeit für das kostenlose Registrierungsverfahren (Springer Medizin Login). Sie werden sehen, es lohnt sich. Übrigens: Mit Ihrer Benutzerkennung und dem Passwort können sich dann auch bei anderen Internetangeboten z.B. MMW online, InFo Neurologie & Psychiatrie, Cardiovasc einloggen.
Wenn Sie sich bereits bei unserer Partnerplattform Medizin online registriert haben, können Sie Ihre Benutzerkennung und das Passwort weiter verwenden.
Präoperative Azidose und Entwicklung von Säuglingen nach Operation angeborener Herzfehler
Frühere Studien haben gezeigt, dass durch pränatale Diagnostik eine präoperative Azidose vermindert und dadurch eine gestörte postnatale Entwicklung vermieden werden kann. Ziel der vorliegenden Studie ist es, die verschiedenen Parameter für eine Azidose und deren prognostischen Wert für die postnatale Entwicklung bei Neugeborenen mit angeborener Herzkrankheit zu untersuchen.
Image of the month: Hemoptysis – a sign of primary cardiac malignancy
A 53-year-old male patient was referred to our hospital with progressive cough and haemoptysis of 3 weeks' standing. He reported unintentional weight loss of 5 kg in the previous 3 months; physical examination revealed inspiratory wheezing. With the exception of type 2 diabetes and arterial hypertension, his medical history was unremarkable. Laboratory data showed elevated lactate dehydrogenase (711 U/L) and CRP (33 ng/L).
Kosteneffektivität des Einsatzes von Studienschwestern in der Betreuung von Patienten mit Herzinsuffizienz: Ein systematisches Review
Die chronische Herzinsuffizienz ist derzeit eine der häufigsten und kostenintensivsten Erkrankungen. Charakteristisch für die Herzinsuffizienz sind eine hohe Morbidität und Letalität. Deshalb werden zunehmend neue Behandlungs- und Betreuungsprogramme für Herzinsuffizienzpatienten konzipiert. Die Betreuung der Patienten durch speziell geschulte Krankenschwestern (Studienschwestern) stellt dabei ein häufiges neues Verfahren dar. Das vorliegende Review gibt eine systematische Übersicht über die Kosteneffektivität neuer Behandlungskonzepte mit Studienschwestern im Vergleich zur konventionellen Versorgung bei Herzinsuffizienz.
Übersichtsarbeit: Komplikationen bei der Ergometrie
Das Belastungselektrokardiogramm stellt die Basis für die Diagnostik einer Ischämie bei koronarer Herzerkrankung dar. Bei der Durchführung der Fahrradergometrie oder der Laufbanduntersuchung können zusätzlich das Blutdruckverhalten, die körperliche Leistungsfähigkeit, die Trainingsherzfrequenz und möglicherweise auftretende Herzrhythmusstörungen beurteilt werden. Werden die Indikationen und Kontraindikationen für Belastungsuntersuchungen beachtet, kommen schwerwiegende Komplikationen selten vor. Dennoch ist es für den durchführenden Arzt von Bedeutung, mögliche Komplikationen zu kennen und zu erkennen. In dieser Übersichtsarbeit wird vor allem auf die möglichen kardiovaskulären Komplikationen und deren Häufigkeiten eingegangen.
Image of the Month: Biventricular Noncompaction and Bilateral Outflow Obstruction
A 21-year-old male patient was admitted to our hospital with acute dyspnea and worsening of his general condition. His medical history was remarkable for a known noncompaction of the left (LV) and right ventricle (RV) that was diagnosed at the age of 6.
Isolierte Dextrokardie bei Situs solitus (Dextroversion)
Die Autoren berichten über den Fall einer Dextroversion bei einer Patientin, die wegen Brustschmerz in ihrer Klinik behandelt wurde. Die Herzkatheteruntersuchung zeigte zwar ungewohnte angiographische Bilder, aber es gab kein technisches Problem. Außer der Dextroversion wurden keine weiteren kardialen oder nichtkardialen Anomalien gefunden.
Die intrakoronare Anwendung von Nitroprussidnatrium zur Behandlung vaskulärer Reperfusionsschäden durch das No-Reflow-Phänomen nach primärer perkutaner koronarer Intervention bei akutem Myokardinfarkt
Das No-Reflow-Phänomen ist durch eine unzureichende Versorgung des Herzmuskels bei offenen epikardialen Koronararterien gekennzeichnet. Die höchste Inzidenz scheinen Patienten mit primärer PCI bei akutem Myokardinfarkt oder während PCI aortokoronarer Venenbypässe aufzuweisen. Die Behandlung des No-Reflow-Phänomens stützt sich auf die intrakoronare Verabreichung von Medikamenten, welche die kleinen distalen koronaren Gefäße erweitern. NTP, ein direkter Stickoxiddonor, ist hierfür bestens geeignet, da es keinen intrazellulären Stoffwechsel benötigt, um Vasodilatation in der Mikrozirkulation zu bewirken.
Einfluss der körperlichen Leistungsfähigkeit auf die 2-Jahres-Mortalität von Patienten mit systolischer Linksherzinsuffizienz
Bei revaskularisierten und medikamentös leitlinienorientiert therapierten Patienten mit linksventrikulärer systolischer Dysfunktion sind prognostische Parameter für kardiovaskuläre Mortalität und Rehospitalisierung unzureichend bekannt.
Image of the Month: Detection of a Type 1 Brugada ECG by ECG Recording at a Higher Intercostal Space of Leads V1 and V2
The type 1 Brugada ECG pattern is characterized by the documentation of a spontaneous electrocardiogram (ECG) with specific ST segment elevation in the right precordial leads (V1–V3) and a J-point elevation of 0.2 mV in the absence or presence of sodium channel blockers (coved type) [1, 2]. Brugada syndrome is defined as a typical ECG finding, the exclusion of a structural heart disease, and syncope or sudden cardiac death.
Primäre PCI wegen akuten Myokardinfarkts bei einem Patienten mit idiopathischer thrombozytopenischer Purpura. Fallbericht und Literaturübersicht
Akute Myokardinfarkte (AMI) bei Patienten mit idiopathischer thrombozytopenischer Purpura (ITP, Morbus Werlhof) sind seltene Ereignisse. Da in der Literatur nur einige wenige Fälle beschrieben sind, existieren auch keine Therapieempfehlungen für diese Konstellation. In der vorliegenden Studie sollen unterschiedliche Aspekte dieser herausfordernden Situation diskutiert und die verfügbaren Daten aus der Literatur zusammenfassend beschrieben werden.
Bluish-Black Pigmentation of the Sclera and the Aortic Valve in a Patient with Alkaptonuric Ochronosis
A 69-year-old male patient was referred for evaluation of cardiac decompensation. He had previously been diagnosed with ochronosis (evident from bluish-black discoloration of the sclera of both eyes, Figure 1) and a degenerative valve defect with aortic, mitral and tricuspid valve insufficiency (evident from Doppler echocardiography)...
Elektromyostimulation (EMS) bei kardiologischen Patienten: Wird das EMS-Training bedeutsam für die Sekundärprävention?
Die Vorstellung, dass moderates Ausdauertraining im Rahmen der Sekundärprävention die Prognose der chronischen Herzinsuffizienz (CHI) verbessert, wurde inzwischen hinreichend validiert. In der klinischen Routine bleiben jedoch erfahrungsgemäß nur wenige, gut geführte, hoch motivierte und zumeist jüngere Patienten einer dauerhaften sportlichen Begleittherapie zugänglich. Die eigenen Erfahrungen mit Ganzkörper-Elektromyostimulation (EMS-Training) an herzinsuffizienten Patienten zeigen ein bislang nicht erahntes Potential bei der Regeneration neurohumoraler, inflammatorischer und skelettmuskulärer Krankheitssymptome im Rahmen der Systemerkrankung CHI.
Empfehlung zur technischen Standarddokumentation für intrakoronare Stents
Gegenwärtig beinhalten die verfügbaren Produktinformationsbroschüren über die intrakoronaren Stents wenig technische Daten, die kaum geeignet sind, ihre Leistungsfähigkeit in vivo genauer zu beurteilen. Die verfügbaren experimentellen und klinischen Daten zeigen jedoch, dass die biomechanischen Eigenschaften der individuellen koronaren Zielregionen hochgradig heterogen sind und dass diese Besonderheiten bei einer optimalen Wahl der Stentsysteme berücksichtigt werden sollten. Eine optimale Stentwahl setzt somit sowohl umfassende Kenntnisse der Biomechanik der atherosklerotischen Läsionen als auch der intrakoronaren Stents voraus. Initiale Daten über die Biomechanik der koronaren Läsionen mit möglicher Relevanz für das Stenting werden präsentiert und Standards für die technische Dokumentation für intrakoronare Stents vorgeschlagen.
Angeborene Herzfehlbildungen bei mütterlichem Typ-1-Diabetes in der Schwangerschaft. Internationale klinische Multicenterstudie, Literaturübersicht und Metaanalyse
Die Rate angeborener Herzfehlbildungen in der eigenen diabetischen Studienpopulation war vergleichbar mit jener in der Literatur. Die Häufigkeit unterschied sich deutlich von der nichtdiabetischen Gruppe. Ungefähr die Hälfte der verschiedenen kardiovaskulären Defekte waren konotrunkale Fehlbildungen. Die Studie der Autoren zeigte eine bemerkenswerte Zunahme der Wahrscheinlichkeit für viszerale Heterotaxie und Variationen eines singulären Ventrikels in dieser Patientengruppe. Erwartungsgemäß korrelierten erhöhte HbA1C-Werte im 1. Schwangerschaftstrimester mit erhöhter Inzidenz für verschiedene kardiovaskuläre Defekte.
Biomarker zur Diagnose der zellulären Abstoßung nach Herztransplantation
Die Herztransplantation hat sich zu einer etablierten Therapie bei Patienten mit terminaler, therapierefraktärer Herzinsuffizienz entwickelt. Im 1. Jahr nach Herztransplantation spielt dabei die akute Abstoßung nach wie vor eine wichtige Rolle.