Schwerpunktthemen
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Bisher erschienene Schwerpunkte:
Artikel zum Schwerpunkt Biomarker bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Links zum Schwerpunktthema
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HIV-infizierte Personen stellen aufgrund des zunehmenden Lebensalters, eines erhöhten kardialen Risikoprofils sowie metabolischer Medikamenteneffekte eine Gruppe von Patienten mit erhöhtem Risiko für das Auftreten kardialer Erkrankungen dar. Die vorliegende Studie untersucht die Wertigkeit des Biomarkers B-Typ-natriuretisches Peptid (BNP) hinsichtlich kardialer Erkrankungen bei HIV-infizierten Patienten.
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Biomarker haben einen bedeutenden Stellenwert in der Diagnostik und Risikostratifizierung der kardiovaskulären Erkrankungen erlangt. Ihr integrierter Einsatz dürfte auch zu einem wichtigen Bestandteil in der Diagnostik und Differentialdiagnostik von Perikardergüssen werden. Während die Troponine, die natriuretischen Peptide und das hochsensitive C-reaktive Protein in der klinischen Routine als etablierte Biomarker der Diagnostik, Differentialdiagnostik und Prognoseabschätzung des Myokardinfarkts und der Herzinsuffizienz gelten, ist die klinische Etablierung von Biomarkern, die eine Differenzierung zwischen malignem und nichtmalignem Perikarderguss ermöglichen, von hohem Interesse, stellt aber zugleich eine z.T. noch ungelöste Herausforderung dar.
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Die akute Myokarditis (AMC) und ihre Folgeerkrankung, die dilatative Kardiomyopathie (DCM), werden in der westlichen Welt am häufigsten durch kardiotrope Viren hervorgerufen. Die inflammatorische Kardiomyopathie (DCMi) ist eine spezifische Kardiomyopathieentität, definiert durch den Nachweis einer Herzmuskelentzündung und/oder einer Virusinfektion in Endomyokardbiopsien (EMBs).
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Entzündliche Prozesse spielen eine wichtige Rolle während der gesamten Atherogenese. Dies führte zu der Hypothese, dass die Bestimmung inflammatorischer Biomarker ergänzend zu den traditionellen Risikofaktoren die Identifikation von Individuen mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko verbessern könnte. Zahlreiche prospektive Studien haben gezeigt, dass das Akute-Phase-Protein CRP das Risiko für einen zukünftigen Myokardinfarkt und Schlaganfall vorhersagen kann, allerdings wird über die Stärke des Zusammenhangs und seinen unabhängigen, zusätzlichen Beitrag zur Risikoprädiktion immer noch kontrovers diskutiert. Die Leitlinien der ESC und der AHA schlagen vor, CRP zusätzlich zu den üblichen Risikofaktoren bei denjenigen Personen zu bestimmen, die ein intermediäres Risiko besitzen, um sie entweder der Niedrigrisikogruppe oder der Hochrisikogruppe zuzuordnen.
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Die Auswirkungen der Verwendung niedrigerer Troponinkonzentrationen bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom für die Diagnose, Risikostratifizierung und Therapiesteuerung sowie die Bedeutung erhöhter Troponinwerte bei Patienten ohne akutes Koronarsyndrom, insbesondere bei Vorliegen einer Herzinsuffizienz, sind Gegenstand der vorliegenden Übersicht.
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In der Zusammenschau hilft der GDF-15-Spiegel, Hochrisikopatienten aus dem gesamten kardiovaskulären Erkrankungsspektrum zu identifizieren. In zukünftigen Studien wird untersucht werden, inwieweit GDF-15 allein oder als Teil einer Multimarkerstrategie das therapeutische Management von Patienten verbessern kann. Beobachtungen beim akuten Koronarsyndrom ohne ST-Hebungen deuten bereits in diese Richtung.
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Kardiale Biomarker sind wichtig für Diagnostik, Risikoeinschätzung und Behandlung von herzinsuffizienten Patienten. Natriuretische Peptide haben primär eine diagnostische und prognostische Aussagekraft. Den idealen Biomarker für Herzinsuffizienz gibt es aber noch nicht. In diesem Forschungsbereich sind noch viele Studien notwendig. Routinemäßige und neu entwickelte Biomarker haben teilweise komplementäre Aussagekraft und können möglicherweise in der Zukunft in einer Multimarkerstrategie die Behandlung herzinsuffizienter Patienten positiv steuern. In diesem Review werden sowohl einzelne Biomarker wie auch Kombinationen von Biomarkern und ihre Anwendung in der klinischen Praxis diskutiert.
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Bedeutung und Häufigkeit des Herzinsuffizienzsyndroms nehmen stetig zu. Eine effektive und ökonomisch sinnvolle Versorgung (Diagnose, Therapieüberwachung, Prognoseeinschätzung) dieses anspruchsvollen Kollektivs hängt ganz entscheidend von einer treffsicheren Diagnostik ab.
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At a recent marketing meeting of an internationally operating company of diagnostics, I asked the forum of experts, which they considered to be the most important biological information or biomarker in the cardiovascular continuum to be obtained from the patient? The answers were prompt and not unexpected: the most frequently named biomarkers were the troponins, high-sensitivity C-reactive protein (hsCRP), and B-type natriuretic peptide (BNP)...
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