Schwerpunktthemen
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Bisher erschienene Schwerpunkte:
Artikel zum Schwerpunkt Herz und Diabetes mellitus
In dieser Übersicht werden einige neuere Zusammenhänge skizziert, wonach eine Insulinresistenz und viszerales Fettgewebe häufig mit einer sog. ektopen Ablagerung von Lipiden in nichtadipozytärem Gewebe, wie z.B. eine Steatosis hepatis, verbunden sind.
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Heutzutage ist es unbestritten, dass die Hypercholesterinämie aufgrund der subendothelialen Akkumulation atherogener Low-Density-Lipoprotein-(LDL-) Partikel den Hauptrisikofaktor für die Atheroskleroseentstehung darstellt.
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Generell kann man heute bei Diabetikern mit einer koronaren Mehrgefäßerkrankung keine starre Therapieempfehlung für oder gegen eine chirurgische Revaskularisation bzw. für oder gegen eine perkutane koronare Intervention geben. Besteht aufgrund von klinischer Symptomatik und/oder bei eindeutigem Ischämienachweis eine evidenzbasierte Indikation für eine koronare Revaskularisation, ergeben sich die beiden Therapiealternativen einer Bypassoperation oder einer PCI.
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Advanced glycation end products zählen zu den Newcomern der metabolischen Forschung der letzten 2–3 Jahrzehnte. Auch als Maillard-Produkte bekannt, gehören sie seit längerem zum Alltag der Lebensmittelforschung, allerdings wurde ihre Rolle in der Entstehung von Diabetes- und kardiovaskulären Komplikationen erst unlängst vermutet.
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Als von koronarer Herzkrankheit und Bluthochdruck unabhängige Krankheitsentität wird die diabetische Kardiomyopathie als Vorstufe der terminalen Herzinsuffizienz verstanden. Sowohl epidemiologische als auch klinische Studien bestätigen den engen Zusammenhang zwischen Diabetes mellitus und terminaler Herzinsuffizienz. Veränderte kardiale Struktur und Funktion sind häufige Diagnosen bei Patienten mit Diabetes mellitus.
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Epidemiologische Daten stützen die Hypothese eines direkten und unabhängigen Zusammenhangs zwischen Hyperglykämie und kardiovaskulären Erkrankungen. Das Fehlen eines eindeutigen Schwellenwerts bei Patienten mit Diabetes mellitus und der persistierende Zusammenhang auch bei Nichtdiabetikern sprechen für die Hyperglykämie als unabhängigen kardiovaskulären Risikofaktor.
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Die Herzinsuffizienz ist eine häufige Komplikation des Typ-2-Diabetes und mit einer schlechten Prognose vergesellschaftet. Wie für herzinsuffiziente Patienten ohne Diabetes mellitus gelten alle diagnostischen und therapeutischen Prinzipien in gleicher Weise; diabetesspezifische prospektive Studien fehlen bislang allerdings. Der optimale HbA1c-Zielwert für diese Patientengruppe ist genauso unbekannt wie die optimale blutzuckersenkende Therapie. In Ermangelung prospektiv-randomisierter Studien muss sich die Behandlung deshalb an allgemeinen Therapieprinzipien orientieren.
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Die physiologischen Effekte des Inkretinhormons glucagon-like peptide-(GLP-)1 haben dazu geführt, dass inkretinbasierte Therapieformen mit GLP-1-Analoga und Dipeptidylpeptidase-(DPP-)4-Inhibitoren mittlerweile einen festen Platz in der Therapie des Typ-2-Diabetes haben. Dies liegt nicht nur an dem glucoseabhängigen insulinotropen Effekt von GLP-1 und an den günstigen Effekten auf die Beta-Zell-Funktion und möglicherweise Beta-Zell-Masse, sondern auch an dem günstigen Einfluss auf das Körpergewicht.
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It is now, after 2004 and 2008, the third issue of the renowned journal Herz dedicated to the topic of Diabetes and the Heart, justified by the emerging epidemiologic catastrophe with exploding numbers of patients affected by both sides of metabolic and vascular medicine.
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Die Besonderheiten der koronaren Herzerkrankung bei diabetischen Patienten, die Auswahl des Revaskularisationsverfahrens, diverse operative Strategien und die Herausforderungen auf der herzchirurgischen Intensivstation
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Epidemiologische Studien haben ein deutlich erhöhtes Risiko bei Diabetikern nachweisen können, an einer Herzinsuffizienz zu erkranken. Experimentelle und klinische Studien konnten die Existenz einer spezifischen diabetischen Kardiomyopathie stützen.
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Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK) und Diabetes mellitus stellen eine besondere Risikogruppe dar, da aufgrund spezifischer Merkmale der arteriosklerotischen Erkrankung beim Diabetiker und typischer Komorbiditäten nicht nur ein schlechteres Akutergebnis, sondern aufgrund einer deutlich höheren Restenoserate im Vergleich zu Nichtdiabetikern auch ein signifikant schlechteres Langzeitergebnis zu erwarten ist.
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Wenn Hypertonie und Diabetes zusammentreffen, erhöht sich das Risiko für kardiovaskuläre und renale Komplikationen ganz erheblich, nicht nur bei manifester Erkrankung, sondern auch schon im Bereich hochnormaler Blutdruckwerte und bei prädiabetischer Stoffwechsellage.
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Der Diabetes mellitus Typ 2 ist mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung einer Herzinsuffizienz und im Fall einer manifesten Herzinsuffizienz mit einer schlechteren Prognose vergesellschaftet.
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Diabetes mellitus und Herzinsuffizienz zeigen eine hohe Komorbidität, verstärken sich gegenseitig in der Pathogenese und verschlechtern die Prognose der jeweils anderen Erkrankung deutlich.
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